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	<title>gucken-knipsen-bloggen</title>
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	<description>Fotografie und Bloggen verschmelzen hier</description>
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		<title>Perfekt geschminkt für Fotos</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 15:51:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Frau kennt das nicht? Auf Fotos sieht sie sich nicht gern, weil sie findet, dass sie darauf farblos, müde und alt ausschaut? Fotogen ist was Anderes, denkt sie insgeheim und versucht, einfach möglichst wenig vor die Linse zu geraten. Die Ursachenforschung bündelt sich schnell wieder an einem altbekannten Problem. Die Frau ist mit ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Frau kennt das nicht? Auf Fotos sieht sie sich nicht gern, weil sie findet, dass sie darauf farblos, müde und alt ausschaut? Fotogen ist was Anderes, denkt sie insgeheim und versucht, einfach möglichst wenig vor die Linse zu geraten. Die Ursachenforschung bündelt sich schnell wieder an einem altbekannten Problem. Die Frau ist mit ihrem Äußeren unzufrieden und fühlt sich deswegen unwohl. Das Problem sitzt bei vielen tief und sie denken ernsthaft darüber nach, etwas zu verändern: Von Sport bis hin zu drastischeren Schritten wie Schönheitsoperationen können sich die meisten Frauen einiges vorstellen.</strong></p>
<p>Solche Schritte wollen jedoch sorgfältig geplant sein und sind für jede Frau individuell abzuwägen, d.h. sie lassen sich nicht in jedem Fall gleich erfolgreich oder schnell umsetzen. Doch was, wenn schon bald wieder ein Event – wie beispielsweise die Hochzeit eines Freundes – ansteht, auf dem man den Kameras keinesfalls entfliehen kann? Dafür gibt es allemal ein paar einfache Schminktipps, die Frauen mit ausgemachter Fotophobie ein wenig mehr Selbstbewusstsein geben dürften. Zunächst einmal: Auf Bildern, vor allem, wenn sie mit Blitz aufgenommen werden, tendieren Konturen dazu, zu verschwimmen. Jeder kennt diese überbelichteten Bilder, auf denen die abgelichtete Person keine Nase mehr hat. Das Gleiche gilt natürlich auch für Schminke.<span id="more-98"></span></p>
<p>Generell gilt also, dass für Fotografien gern mal etwas mehr aufgetragen werden kann. Mit Kajalstift betonte Augenbrauen und Lidränder, stärker getuschte Wimpern und ein gekonnt aufgetragener Lidschatten lassen hübsch geschminkte Augenpartie auch auf Bildern so aussehen. Damit die Lippen nicht zu blass wirken ist ein Gloss oder <a href="http://www.douglas.de/douglas/themen/lippenstift/index_c2130.html" target="_blank">Lippenstift</a> empfehlenswert – schon ein Nude-Farbton reicht aus, um eine ansprechende Ebenmäßigkeit auf den Mund zu zaubern. Und natürlich spielt auch ein perfekt glatter Teint und fleckenloser Teint eine wichtige Rolle. Mit Make-up und Puder wird eine gleichmäßige Gesichtsfarbe erzeugt, die auch auf Fotos – vor allem, wenn diese ohne Blitzlicht geschossen werden – attraktiv ausschaut.</p>
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		<title>Die witzigsten Foto-Apps</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 16:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während man in früheren Zeiten noch das Handy und die Digitalkamera mit sich herumschleppen musste, um zu schönen und lustigen Fotos zu kommen, so genügt heutzutage hierfür schlichtweg ein iPhone. Ist man zudem noch im Besitz von einigen witzigen Foto-Apps, dann wird aus dem Ansehen der Fotos ein ganz besonderer Genuss. Unzählige Möglichkeiten mit Foto-Apps [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während man in früheren Zeiten noch das Handy und die Digitalkamera mit sich herumschleppen musste, um zu schönen und lustigen Fotos zu kommen, so genügt heutzutage hierfür schlichtweg ein iPhone. Ist man zudem noch im Besitz von einigen witzigen Foto-Apps, dann wird aus dem Ansehen der Fotos ein ganz besonderer Genuss.</strong></p>
<p><strong>Unzählige Möglichkeiten mit Foto-Apps</strong></p>
<p> So gibt es zum Beispiel Foto-Apps, die jede noch so kleine Falte auf dem Gesicht wegretuschieren. Dadurch ist es dann machbar, sich jünger oder auch älter erscheinen zu lassen. Derart bearbeitete Bilder sind zwar nicht sehr realistisch, dafür aber immer einen Lacher wert. Oder man entscheidet sich für eine Foto-App, die es ermöglicht die fotografierten Personen in andere Motive einzufügen. <span id="more-97"></span>Hierbei entstehen sehr interessante und lustige Fotomontagen. So ist es zum Beispiel möglich das ein Bild entsteht, das einem Selbst auf dem Eiffelturm in Paris zeigt, obwohl man noch nie dort gewesen ist. Hier werden der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Lustig ist es auch, wenn man das eigene Konterfei auf einem Geldschein `erscheinen` lässt. Derartige Fotomontagen werden immer wieder sehr gerne hergestellt und finden zweifelsohne einen Ehrenplatz im Fotoalbum. Ganz lustig wird es, wenn man mithilfe von einer Foto-App Musikvideos herstellt. Damit kann man sich selbst auf einmal als gefeierten Rockstar erleben. Sehr lustig ist es natürlich, wenn hier die Familie, Freunde und Bekannte mitmachen. Ein solches Video wird garantiert nicht mehr so schnell gelöscht und wird sicherlich für viel Spaß sorgen.</p>
<p><strong>Übermitteln oder Ausdrucken </strong></p>
<p> Mit anderen Foto-Apps ist es möglich, die Bilder direkt zwischen den Geräten auszutauschen. Somit ist der Empfänger jederzeit auf dem aktuellen Stand, was die neuesten Schnappschüsse betrifft. Wer seine kreativen und lustigen `Arbeiten`, die mit einer Foto-App entstanden sind, aber doch lieber ausdrucken möchte, der sollte darauf achten, dass hierfür hochwertige <a href="http://www.toner-channel.de/" target="_blank">Tintenpatronen</a> verwendet werden. Schließlich ist es sehr ärgerlich, wenn das neu kreierte Foto nur in mangelnder Qualität ausgedruckt wird, denn dann ist der ganze lustige Effekt dahin. </p>
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		<title>Feines Filmmaterial</title>
		<link>http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/07/26/feines-filmmaterial/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 11:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dreharbeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[kamera]]></category>
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		<category><![CDATA[team]]></category>
		<category><![CDATA[zoom]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem früheren Artikel wurde ja bereits beschrieben, was es zum Beispiel für Videoschnitt- und -bearbeitungsprogramme gibt. Doch das beste Schnittprogramm ist nichts wert, wenn man nichts hat, das man damit schneiden, bearbeiten und nach seinen Wünschen verbessern und verändern kann. Aber was soll man da machen? Nun, das Einfachste und damit sinnvollste wäre natürlich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einem <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/06/29/videoschnitt-welche-schere-soll%C2%B4s-denn-sein/" title="Welche Schere soll&#xB4;s denn sein?" target="_blank">früheren Artikel</a> wurde ja bereits beschrieben, was es zum Beispiel für Videoschnitt- und -bearbeitungsprogramme gibt. Doch das beste Schnittprogramm ist nichts wert, wenn man nichts hat, das man damit schneiden, bearbeiten und nach seinen Wünschen verbessern und verändern kann.</strong></p>
<p><strong>Aber was soll man da machen?</strong></p>
<p>Nun, das Einfachste und damit sinnvollste wäre natürlich, selbst etwas zu drehen. Es ist nämlich so, gerade, wenn man seine Videowerke veröffentlichen möchte und fremdes Bildmaterial enthalten ist, sind die Copyrightbestimmungen zuweilen ein echtes Hindernis.</p>
<p>Wenn man selbst ein Video drehen möchte, gibt es, wie eigentlich überall, Dinge, die es zu beachten gilt.<span id="more-95"></span></p>
<p><strong>Erstens &#8211; Teamarbeit</strong></p>
<p>Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich noch mindestens eine Person dazuholen, die einem Helfen kann.</p>
<p>Das vereinfacht den kompletten Workflow (sofern man sich mit der Person gut verständigen kann) und bringt letzten Endes die besseren Ergebnisse.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/07/wpid-731_filmearbeiten.jpg" height="160" alt="Filmearbeiten" width="240" /></p>
<p>Außerdem ist es einfach sinnvoll, einen Kameramann/eine Kamerafrau zu haben, die alles im Blick hat und darauf hinweisen kann, wenn man nicht mehr im Bild ist, das Bild einfach blöd aussieht, oder sonst irgendeine Unvorhersehbarkeit auftritt</p>
<p>Es wär ja auch zum Beispiel ungünstig, wenn man eine Stunde lang konzentriert dreht, nur um dann festzustellen, dass die Kamera schon nach fünf Minuten ausgegangen ist. Das wäre, vorsichtig ausgedrückt, ärgerlich.</p>
<p><strong>Zweitens &#8211; Wahl der Kamera</strong></p>
<p>Die Wahl der Kamera ist nicht so arg wichtig, wie man glauben sollte. Natürlich möchte man ein möglichst tolles Bildergebnis, aber sich extra dafür eine 10000 Euro Kamera zu holen, wäre dann doch übertrieben.</p>
<p>Ich benutze eine digitale HD-Kamera von<a href="http://www.aiptek.eu/" title="Aiptek homepage" target="_blank"> Aiptek</a> für unter 100 Euro, die wunderbare Ergebnisse erzielt.</p>
<p>Zur digitalen Kamera würde ich grundsätzlich raten, da die Verarbeitung und anschließende Übertragung auf den PC einfach schneller und weniger umständlich macht.</p>
<p><strong>Drittens &#8211; Stativ</strong></p>
<p>Wenn man nicht wirklich eine extrem ruhige Hand hat ist es immer sinnvoll ein Stativ zu benutzen. In der Regel sind alle Stative auf Kamerastandard genormt, soll heißen, im Normalfall kann jede Kamera auf jedes Dreibein geschraubt werden.</p>
<p>Die Benutzung eines Stativs bringt diverse elementare Vorteile.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/07/wpid-730_stativ.jpg" height="160" alt="Stativ" width="240" /></p>
<p>Ist man gezwungen alleine zu arbeiten, kann man die Kamera positionieren wo und wie man will, und ist nicht auf die örtlichen Gegebenheiten (Fensterbänke, Automotorhauben, halt Oberflächen, auf die man die Kamera abstellen kann) angewiesen.</p>
<p>Außerdem bietet einem ein Stativ die Möglichkeit, ruhige, unverwackelte Aufnahmen zu machen, die &#8220;freihändig&#8221; schwer bis gar nicht möglich wären.</p>
<p>Montiert man dann auch noch Räder unter das Stativ (ein Skateboard kann da schon Wunder wirken), sind sogar richtige Kamerafahrten möglich.</p>
<p><strong>Viertens &#8211; Planung</strong></p>
<p>Bevor man mit dem Filmen anfängt (es sei denn es sind in jedem Fall spontane Aufnahmen, wie auf Partys, Festivals, Reisen etc.), sollte man sich im Vorfeld intensiv Gedanken darüber machen, wie man sein Video angeht.</p>
<p>Was für einen Film oder ein Video möchte man überhaupt machen?</p>
<p>Sind die Schauplätze (Locations) vorhanden?</p>
<p>Hat man ein Skript oder Drehbuch (wird als Thema in einem separaten Artikel behandelt)?</p>
<p>Sind die Vorstellungen, die man sich gemacht hat umsetzbar?</p>
<p>Sind beim Drehen an öffentlichen Orten alle notwendigen Genehmigungen eingeholt?</p>
<p>Weiß jeder im Team (sofern vorhanden) was geplant ist? </p>
<p>Braucht man besonderes Equipment (Scheinwerfer, Windmaschinen, Nebelmaschinen)?</p>
<p>Und das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was man vorher überlegen muss.</p>
<p><strong>Fünftens &#8211; Wo jeder sein muss</strong></p>
<p>Wenn es dann zu den Filmaufnahmen kommt ist es wichtig, das jeder weiß, wo er zu sein hat. </p>
<p>Die Darsteller vor der Kamera, wenn sie dran sind, alle anderen im Idealfall HINTER der Kamera.</p>
<p>Das Problem ist: Sobald man auch nur den Schatten eines Assistenten sieht (der Typ, der die Tonangel hält, den Scheinwerfer ausrichtet oder was auch immer), ist die Illusion des Films zerstört und man kann diese Aufnahme noch mal machen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/07/wpid-732_brille.jpg" height="117" alt="Brille" width="240" /></p>
<p>Ebenfalls muss man auf Spiegelungen achten. Autoscheiben, Sonnenbrillen, eigentlich alles, was spiegelt, ist dazu prädestiniert, eine Aufnahme zu schmeißen.</p>
<p><strong>Sechstens &#8211; Zoom</strong></p>
<p>Benutzt keinen Zoom, geht lieber persönlich dicht dran.</p>
<p>Das hat zwei Gründe.</p>
<p>Zum einen ist es unglaublich schwierig einen Zoom in gleichbleibender Geschwindigkeit durchzuführen. Das ist im Endergebnis nicht schön fürs Auge, und lenkt ab.</p>
<p>Zum anderen gilt: Je höher die Zoomstufe, desto unsteter das Bild.</p>
<p>Soll heißen, wenn ihr eine starke Zoomstufe benutzt verwackelt das Bild extrem, schon bei der kleinsten Bewegung.</p>
<p>Wenn man mit der Kamera stattdessen tatsächlich nah herangeht, wird dem vorgebeugt und man ist trotzdem nah am geschehen.</p>
<p><strong>Siebtens &#8211; Spaß</strong></p>
<p>Nehmt das alles um Gottes Willen nicht zu ernst. </p>
<p>Wie in allen Bereich im Leben ist Spaß das wichtigste Kriterium, auch bei Filmaufnahmen.</p>
<p>Genießt, was ihr tut, hängt euch nicht an Fehlern auf (denn die werden passieren&#8230;definitiv&#8230;). Lacht drüber und versucht´s noch mal. Im Zweifel hat man immer noch Material für Outtakes.</p>
<p>Fotos by dirk-bongardt, cameraworx, stefanweihs (CC by flickr.com)</p>
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		<title>Videoschnitt &#8211; Welche Schere soll´s denn sein?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 14:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[magix]]></category>
		<category><![CDATA[movie maker]]></category>
		<category><![CDATA[premiere]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<category><![CDATA[windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt unglaublich viele Programme, die für den Videoschnitt geeignet sind. Manche mehr, manche weniger und manche überhaupt nicht. Wenn man sich mit Videoschnitt beschäftigt und selbst auch mal Videos schneiden möchte, ist die Wahl des richtigen Programms eine wichtige Angelegenheit. Doch welches Programm ist für wen geeignet? Diese Frage ist nicht ganz leicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt unglaublich viele Programme, die für den <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/05/25/interview-mit-einer-die-sich-auskennt/" title="INterview mit einer, die sich auskennt" target="_blank">Videoschnitt</a> geeignet sind. Manche mehr, manche weniger und manche überhaupt nicht.</strong></p>
<p><strong>Wenn man sich mit Videoschnitt beschäftigt und selbst auch mal Videos schneiden möchte, ist die Wahl des richtigen Programms eine wichtige Angelegenheit.</strong></p>
<p><strong>Doch welches Programm ist für wen geeignet?</strong></p>
<p>Diese Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten, da jeder seinen Interessenschwerpunkt anders legt.</p>
<p>Man kann aber Grundsätzliches festlegen, was in einem Videoschnitt- und -bearbeitungsprogramm zumindest sinnvoll wäre.</p>
<p>An erster Stelle zu nennen wäre da auf jeden Fall die Zeitleiste. <span id="more-91"></span></p>
<p>Die Zeitleiste ist im Grunde der Ort, an dem man sich im Videoschnitt am meisten aufhält. Sie besteht in der Regel aus mindestens zwei Spuren, der Videospur und der Audiospur. Hier werden Schnitte vorgenommen, Töne und/oder Bilder zusätzlich eingefügt etc.</p>
<p><strong>Und was für Programme sind unter diesen Kriterien gut?</strong></p>
<p>So blöd es klingt, aber je nach Programm ist das mitunter vom Betriebssystem abhängig.</p>
<p>Windows XP brachte seinerzeit den &#8220;<a href="http://www.helpster.de/videos-zusammenfuegen-so-funktioniert-s_18763#video" title="Tutorial Movie Maker" target="_blank">Windows Movie Maker</a>&#8221; mit, der als rudimentäres Bearbeitungsprogramm durchaus beachtliche Funktionen beinhaltete. Ich persönlich mochte ihn sehr und habe viel mit ihm gearbeitet, da er einfach in der Handhabung war und trotzdem umfangreich in seinen Möglichkeiten.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-659_movie_maker_xp.jpg" height="240" alt="Movie_maker_xp" width="320" /></p>
<p>Schneiden war da nur eine von vielen Möglichkeiten. Man konnte Farbfilter über das Video legen, konnte das Bildmaterial spiegeln, drehen verzerren und was weiß ich was noch.</p>
<p>Es hatte (leider nur je) eine Tonspur und eine Videospur, auf der man sein Material beliebig verschieben schneiden und zusammenbasteln konnte.</p>
<p>Außerdem bot es eine gute Bildqualität im Endergebnis und relativ schnelle Renderzeiten (also die Zeit, die die Umwandlung von dem Projekt in ein fertiges Video braucht).</p>
<p>Gerade für Anfänger war das Programm sehr gut geeignet.</p>
<p>Die Veränderung kam mit Windows 7, in dem von Haus aus kein Videoschnittprogramm vorhanden war. Abhilfe schaffen sollte der Windows Life Movie Maker, der als kostenloser Download relativ kurz nach Erscheinen von Windows 7 zur Verfügung stand.</p>
<p>Bedauerlicherweise hat der Movie Maker von der XP zur Windows 7-Version (Vista wird hier bewusst außenvorgelassen) einige essenzielle Veränderungen durchgemacht, nicht zum Vorteil des Programms. </p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-660_life_movie_maker.jpg" height="220" alt="Life_movie_maker" width="300" /></p>
<p>Die Zeitleiste wurde gestrichen und durch etwas anderes ersetzt, das zwar einer Zeitleiste ähnelt, aber in seiner Funktion sehr viel weniger komfortabel ist. Effekte und Farbfilter sind zwar immer noch möglich, aber eben weil die Zeitleiste derartig modifiziert wurde, ist es nicht unbedingt einfach, damit zu arbeiten.</p>
<p>Natürlich kann man auch damit noch arbeiten und gute Ergebnisse erzielen, das steht völlig außer Frage, aber ich hatte mehr als ein Mal das Gefühl, dass der Windows Life Movie Maker mich ärgern wollte, da er spontan Dinge tat, die er nicht tun sollte, oder eben NICHT tat, was ich von ihm wollte.</p>
<p><strong>Ja&#8230;und Alternativen?</strong></p>
<p>Es gibt extrem viele Programme zum Videoschnitt und so ziemlich jede größere Entwicklerfirma im Multimediabereich hat wenigstens eins erstellt.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-657_vegas.jpg" height="160" alt="Vegas" width="240" /></p>
<p>Die Bekanntesten dürften &#8220;Magix Video&#8221;, &#8220;Sony Vegas&#8221; und &#8220;Adobe Premiere&#8221; sein.</p>
<p>Welches Programm das Beste ist, liegt mal wieder im Auge des Betrachters. Alle bieten die grundsätzlichen oben genannten Funktionen. Zeitleiste, Video-/Audio-Spur (die sogar erweiterbar sind), und diverse Formate, in denen das Video erstellt werden kann. Sowohl Magix als auch Vegas sind relativ günstig zu haben (besonders, wenn man sie mit Premiere vergleicht).</p>
<p>Warum ich persönlich Premiere bevorzugen würde, hat mit den Fähigkeiten des Programms zu tun.</p>
<p>Premiere ist ein Profitool und unters<img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-655_premiere.jpg" height="240" alt="Premiere" width="320" />tützt als solches eine Vielzahl von Formaten, sowohl was das Quellmaterial, also die Rohvideos, die man bearbeiten oder zusammenschneiden möchte, betrifft, als auch das Ausgabematerial, also quasi das Endergebnis. Es ist in seiner Handhabe leicht, wenn man es einmal begriffen hat und der Workflow ist dementsprechend schnell.</p>
<p>Grade Mac-Benutzer werden die Performance von Premiere lieben, da Premiere grundsätzlich für Macs konzipiert ist (was nihct heißt, dass die Windows-Versionen nichts taugen!) und damit entsprechend gut mit einem Mac funktioniert.</p>
<p>Man könnte bemängeln, dass es wenig Möglichkeiten zur Bearbeitung selbst bietet, abseits vom Schnitt. Denn trotz Funktionen wie z. B. stufenloses Beschleunigen des Materials, freies Skalieren etc. kann man nicht Manuell Texte einfügen, Farbfilter über das Material liegen oder Ähnliches.</p>
<p>Der Grund dafür liegt in der &#8220;Adobe Creative Suite&#8221;. In dieser &#8220;CS&#8221; sind sowohl Premiere, als auch &#8220;After Effects&#8221; und &#8220;Photoshop&#8221; enthalten. Und in dieser Kombination ist Premiere im Paket unschlagbar.</p>
<p>Hauptnachteil ist, wie so oft, der Preis. Die Creative Suite 5 steht bei rund 550 $, was verständlicherweise abschreckend sein kann.</p>
<p><strong>Und wenn ich keine 550 $ habe oder ausgeben möchte?</strong></p>
<p>Dann würde ich zu Magix raten. Magix ist der Marktführer im Amateurbereich und erfüllt eigentlich alle Funktionen, die man sich wünschen kann, vereint in einem Programm.</p>
<p>Man kann von den meisten Programmen eine Demoversion aus dem Internet runterladen, was ich auch in jedem Fall vor dem Kauf empfehlen würde.</p>
<p>Letzten Endes gilt bei der Auswahl: Nimm das Programm, mit dem du am Besten zurechtkommst. Das ist das Wichtigste. Das Programm, dass dem eigenen Workflow am ehesten entgegen kommt, sollte auch benutzt werden.</p>
<p>Photos vom Autor und Marco Raaphorst ( CC BY flickr.com)</p>
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		<title>Die Wunderbare Welt des Weißablgeichs</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 09:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[graukarte]]></category>
		<category><![CDATA[grey card]]></category>
		<category><![CDATA[gucken knipsen bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[weißabgleich]]></category>
		<category><![CDATA[white ballance]]></category>

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		<description><![CDATA[Licht ist nicht immer gleich Licht. Das demonstriert eine Kamera ab und an durchaus eindrucksvoll, meist zum Nachteil des Fotos. Wer sich jemals gefragt hat, warum ein Foto total anders aussieht, als man das Motiv ursprünglich wahrgenommen hat, hat vermutlich versäumt, einen Weißabgleich vorzunehmen. Doch, was ist ein Weißabgleich eigentlich? Die Kamera „sieht“ sich ihre Umgebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Licht ist nicht immer gleich Licht. </strong><strong>Das demonstriert eine Kamera ab und an durchaus eindrucksvoll, meist zum Nachteil des Fotos. Wer sich jemals gefragt hat, warum ein Foto total anders aussieht, als man das Motiv ursprünglich wahrgenommen hat, hat vermutlich versäumt, einen Weißabgleich vorzunehmen.</strong></p>
<p><strong>Doch, was ist ein Weißabgleich eigentlich?</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/04/04/handy-statt-kamera/" title="Handy statt Kamera?" target="_blank">Kamera</a> „sieht“ sich ihre Umgebung an. Und wie das so ist mit der subjektiven Wahrnehmung interpretiert sie das Licht<br /> gegebenenfalls anders, als das menschliche Auge.</p>
<p>Der Weißabgleich sagt der Kamera sinngemäß, was weiß ist, also welche Farbe von der Kamera als weiß wahrgenommen<br /> werden soll.</p>
<p>An diesem weiß misst die Kamera die sogenannte Farbtemperatur, an der sie die anderen Farben orientiert und abgleicht.<span id="more-86"></span></p>
<p><strong>Wozu ist das Gut?</strong></p>
<p>Zum einen ist das natürlich sinnvoll, um korrekte Farben auf Fotos darzustellen. Es wäre ja nun nicht so gut, wenn man total verfälschte Farben hätte, die das Bild seltsam bis schlecht aussehen lassen.</p>
<p>Zum anderen kann man, je nachdem, welche Farbtemperatur man nutzt, bewusst Stimmungen erzeugen, die dem Foto noch zusätzlich das „gewisse Etwas“ geben kann.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-632_wei_ablgeich.jpg" height="379" alt="Wei_ablgeich" width="500" /></p>
<p><strong>Wie mach ich das mit dem Weißabgleich?</strong></p>
<p>Das ist an sich nicht weiter schwierig. Wichtig ist, dass man ein weißes Blatt Papier dabei hat.</p>
<p>Profis werden jetzt (zu Recht) beanstanden, dass es eine Graukarte mit 18%igem Grauwert sein sollte, aber für uns Anfänger und Amateure ist ein weißes Blatt Papier völlig ausreichend.</p>
<p>Wenn man vor Ort ist, also dort, wo man fotografieren möchte, nimmt das Blatt Papier (oder eben besagte Graukarte) und macht ein Foto von ihr, ohne <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/04/27/blitzgescheit/#more-56" title="Blitzgescheit" target="_blank">Blitz</a> sondern in dem Licht, das vor Ort vorherrscht.</p>
<p>Jede Kamera, die ihr Geld wert ist, hat die Funktion des manuellen Weißabgleichs. Mit dieser Funktion (kann (und wird wahrscheinlich) von Kamera zu Kamera variieren) lässt sich das gemachte Foto sozusagen als „Weißstandard“ definieren und damit die grundsätzliche Lichtfarbe, die für alle folgenden Fotos benutzt wird, einstellen.</p>
<p>Dabei muss man aber im Hinterkopf behalten, wenn man unter anderen Lichtverhältnissen fotografiert, sollte man auch einen neuen Weißabgleich vornehmen, um die Lichttemperatur wieder anzupassen, da die Einstellungen von den meisten Kameras beibehalten werden.</p>
<p><strong>Und wenn ich den Weißabgleich bei meiner Kamera nicht finde? </strong></p>
<p>Wenn die Kamera die Möglichkeit des Weißabgleichs nur schlecht oder sogar gar nicht bewerkstelligen kann, muss man auf die Fähigkeit der vorhandenen Bearbeitungsprogramme vertrauen.</p>
<p>Die sind zwar nicht ganz ideal, doch z. B. Photoshop und <a href="http://www.gimp.org/" title="Wei&#xDF;abgleich mit Gimp" target="_blank">Gimp</a> erfüllen ihren Zweck und liefern auch recht akzeptable Ergebnisse.</p>
<p>In Konsequenz rate ich daher, wenn man unterwegs Fotos machen will, zum Beispiel von Landschaften, oder eben ein Shooting mit Menschen, immer ein weißes Blatt Papier für den Weißabgleich dabei zu haben.</p>
<p>Photo by Claudio Matsuoka (CC BY, flickr.com)</p>
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		</item>
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		<title>Die Blaue Stunde</title>
		<link>http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/06/24/die-blaue-stunde/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 12:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaue Stunde]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Horizont]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografen kennen sie, Filmemacher kennen sie, Poeten kennen sie. Jeder sieht sie, aber nur die wenigsten nehmen sie wahr: Die &#8220;Blaue Stunde&#8221;. Nein, das ist keine Happy Hour in der Kneipe, sondern eine bestimmte Tageszeit, die entweder sehr sehr stimmungsvoll sein kann, oder auch sehr sehr frustrierend. Es ist der Moment am Abend, wenn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fotografen kennen sie, Filmemacher kennen sie, Poeten kennen sie. Jeder sieht sie, aber nur die wenigsten nehmen sie wahr: Die &#8220;Blaue Stunde&#8221;. </strong><strong>Nein, das ist keine Happy Hour in der Kneipe, sondern eine bestimmte Tageszeit, die entweder sehr sehr stimmungsvoll sein kann, oder auch sehr sehr frustrierend.</strong></p>
<p>Es ist der Moment am Abend, wenn die Sonne den Horizont erreicht. Er endet, wenn die Sonne nicht mehr stark genug ist,</p>
<p>hinter dem Horizont hervorzustrahlen und den Himmel in ihr Licht zu tauchen.</p>
<p>Umgekehrt funktioniert die blaue Stunde auch bei Sonnenaufgang.</p>
<p>Die blaue Stunde gibt es schon, seit die Welt besteht, doch eine Erklärung für sie gibt es erst seit rund 60 Jahren. Die Frage, die sich nämlich stell ist, warum erscheint uns der Himmel blau, anstatt grau bis schwarz, wie es rein physikalisch eigentlich der Fall sein müsste?</p>
<p>Der Geophysiker Edward Hulburt (1890 bis 1982) fand heraus, dass unsere Ozonschicht dafür verantwortlich ist, deren Absortionsverhalten dem Licht während der blauen Stunde seine Farbe gibt.<span id="more-81"></span></p>
<p><strong>Schön und gut, aber was hat das mit der Fotografie zu tun?</strong></p>
<p>Naja, die blaue Stunde bietet einen wundervollen Farbverlauf am Himmel sowie einzigartiges Licht, das eine melancholisch schöne Stimmung hervorruft und besonders gut geeignet ist, für romantische, ruhige Bilder, die das Auge und die Seele ansprechen.</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-621_blaue_stunde01.jpg" alt="Blaue_stunde01" width="500" height="350" /></p>
<p>Es ist allerdings witzlos und uninteressant, einfach nur plump den Himmel zu fotografieren (obwohl es auch dabei ein paar schöne Fotos geben kann).</p>
<p>Nein, die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man zusätzlich etwas auf dem Foto hat, das sich gegen das Licht bzw. den Himmel abhebt. Eine Landschaft, ein Gebäude, eine Person, Hauptsache, sie zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.</p>
<p><strong>Und wieso soll das frustrierend sein? Klingt doch super.</strong><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-623_5789729598_2fc1807c3c.jpg" alt="5789729598_2fc1807c3c" width="161" height="240" />Der Frust kommt daher, weil das Timing eine entscheidende Rolle spielt. Denn, obwohl es &#8220;Blaue Stunde&#8221; heißt, ist sie selten eine volle Stunde lang, geschweige denn jeden Abend (bzw. jeden Morgen) gleich lang.</p>
<p>Es kommt immer drauf an, wann man wo ist, und ob der Himmel auch klar und nicht wolkenverhangen ist.</p>
<p>In den Tropen dauert die blaue Stunde rund 20 Minuten, in Mitteleuropa 30 (Tagundnachtgleiche) bis 50 Minuten (Sonnenwende), an den Polen kann sie sogar bis zu zwei Wochen dauern, was natürlich ideal ist zum Fotografieren ist.</p>
<p>Dazu gibt es im Internet zahlreiche <a title="Tabelle" href="http://www.deltadelta.de/nmz/blauestunde.html" target="_blank">Tabellen</a> und <a title="Rechner" href="http://jekophoto.de/tools/daemmerungsrechner-blaue-stunde-goldene-stunde/" target="_blank">Rechner</a>, mit deren Hilfe man stets den richtigen Zeitpunkt für den richtigen Ort abpassen kann.</p>
<p>Eine weitere Schwierigkeit der blauen Sunde ist, dass das Licht währenddessen im steten Wandel ist und sich kontinuierlich verändert. Das erfordert dann entweder häufigen Weißabgleich, oder man nutzt das Licht, wie es kommt.</p>
<p>Wenn man aber eine tolle Lichtstimmung für mystische, romantische, oder eben einfach nur wunderschöne Fotos haben möchte, rate ich jedem, die blaue Stunde kennen zu lernen, sie für sich zu entdecken und sich in sie zu verlieben.</p>
<p><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>
<p><a title="Befremdlich" href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/04/30/befremdlich/" target="_blank">BEFREMDLICH</a></p>
<p>Photos by beornheard.yang, tobi_d80 (CC BY, flickr.com)</p>
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		<title>Interview mit einer, die sich auskennt Teil 2</title>
		<link>http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/06/01/interview-mit-einer-die-sich-auskennt-teil-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 10:07:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[kamera]]></category>

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		<description><![CDATA[Steffie Wunderl ist freischaffende Journalistin für diverse Musikpublikationen. Sie fotografiert u. A. auf Konzerten und verfasst zu diesen Artikel, Rezensionen und so weiter. Eine perfekte Möglichkeit für gucken-knipsen-bloggen.de (gkb), ihr Rede und Antwort abzuverlangen und mal von jemandem mit Berufserfahrung zu hören, wie das so mit der Fotografie ist und wie ihre persönlichen Erfahrungen in dem Bereich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Steffie Wunderl ist freischaffende Journalistin für diverse Musikpublikationen. </strong><strong>Sie fotografiert u. A. auf Konzerten und verfasst zu diesen Artikel, Rezensionen und so weiter. </strong><strong>Eine perfekte Möglichkeit für gucken-knipsen-bloggen.de (gkb), ihr Rede und Antwort abzuverlangen und mal von jemandem mit Berufserfahrung zu hören, wie das so mit der Fotografie ist und wie ihre persönlichen Erfahrungen in dem Bereich aussehen.</strong></p>
<p><strong>Teil 2 des Interviews</strong></p>
</p>
<p>Gkb: Was ist denn an dem hier besser, als an anderen?</p>
<p>Steffie: Es hat wirklich eine unglaubliche Brennweite. Vor allem, wenn man sich die Größe des Objektivs anschaut, erwartet man eigentlich nicht, dass es 270 mm Brennweite hat. Und wenn ich daran denke, dass mein 100-300 allein in der Grundfläche diese Länge hat (siehe Video), ist das auch eine erhebliche Platzersparnis und eine erhebliche Erleichterung, auch auf der Arbeit.</p>
<p>Gkb: Wie stehst du zum Thema <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/04/04/handy-statt-kamera/#more-41" target="_blank">Handyfotografie</a>?</p>
<p><span id="more-76"></span></p>
<p>Steffie: Naja, für unterwegs ist es natürlich Praktisch, ganz ehrlich. Weil, fast jeder hat heutzutage ein Handy in der Tasche. Und gerade wenn du irgendwas siehst und du denkst: „Oh mein Gott, dass muss ich unbedingt festhalten!“ Dann kannst du das Handy rausholen und eben schnell ein Foto machen. Dafür find ich das schon sehr praktisch, dass ein Handy eine Kamera hat und die Kameras durchaus besser werden in den Handys.</p>
<p>Ich bin selbst iPhone-Besitzer und muss sagen, die Kamera selbst überzeugt mich überhaupt nicht. Es ist ein <a href="http://www.apple.com/de/iphone/iphone-3gs/" target="_blank">iPhone 3G</a> und die Kamera ist einfach noch…sie macht nette Fotos, aber sobald das Licht ein bisschen bescheidener wird, kann man´s eigentlich schon vergessen.</p>
<p>Gerade auf Konzerten ist es für überhaupt nichts tauglich, für unterwegs, um mal kurz was festzuhalten, ist es wirklich praktisch.</p>
<p>Ich würde aber auf jeden Fall die richtige Kamera, egal, ob es jetzt die kleine Kompaktkamera ist, oder die richtige große Kamera dem Handy vorziehen.</p>
<p>Gkb: Was fotografierst du noch, außer schwitzenden Rockstars?</p>
<p>Steffie: Zum einen ist da die Tierfotografie. Ich habe drei Rassekatzen, mit denen ich auch züchte. Da muss natürlich entsprechend die Homepage gestaltet werden, die Tiere müssen entsprechend präsentiert werden und ins richtige Licht gesetzt werden. Entsprechend müssen da auch die anständigen Fotos gemacht werden, gerade, wenn Babys im Haus sind. Schließlich will man die Kitten auch ins neue Zuhause bringen. Und das macht man einfacher, wenn man die Kitten ordentlich präsentiert, ordentlich fotografiert und auch gewisse Kleinigkeiten dabei beachtet.<img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/06/wpid-497_IMG_0503.jpg" height="250" alt="Img_0503" width="332" /></p>
<p>Außerdem gehe ich mit meinen Katzen auf Ausstellungen, wo ich wiederum die Kamera gerne mit habe, gerade, weil man einfach die schöneren Bilder damit macht und da auch die nötige Bühnenshow dazugehört, die man gerne festhält. Für später, für sich selbst, für die Liebhaber, die ein Kitten von mir bekommen. Aber auch für befreundete Züchter die dann eben  auch auf der Bühne stehen und so eine Erinnerung haben, was sie mit ihren Tieren gewonnen haben. Ja und dann ist die Kamera natürlich auch privat sehr gerne dabei. Egal, ob wir gerade gemeinsam kochen, egal ob wir gemeinsam grillen. Es sind einfach andere Fotos, eine ganz andere Qualität, die eine solche Kamera machen kann, die ein Handy nicht bringen kann und die auch eine kleine Handkamera nicht bringen kann. Da ist die Kamera doch sehr viel wert und hält sehr viele Augenblicke fest, an die man sich später noch erinnern möchte.</p>
<p><iframe width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/E09gi6-UsRU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gkb: Was hältst du vom <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/03/30/invasion-der-megapixel/" target="_blank">Krieg der Pixel</a>? Soll heißen, würdest du sagen, je mehr Pixel, desto besser?</p>
<p>Steffie: Also, ich muss sagen, als ich mich umgeschaut habe, hab ich auch gefragt: „Aber es gibt doch inzwischen schon mehr Megapixel? Brauch ich das denn? Soll ich warten?“ Ich hab mir meine Kamera gerade geholt, als die Fotokina eine Woche weg war.  Dementsprechend hab ich wirklich gefragt: „Lohnt es sich, jetzt zu holen? Soll ich noch warten? Es gibt Kameras mit besseren Megapixeln, brauch ich das?“</p>
<p>Und ich hatte das Glück, eine sehr sehr kompetente Verkäuferin in einem Saturn zu erwischen. Und sie hat gesagt: „Nein. Das ist total der Schwachsinn. Du brauchst keine zwanzig Megapixel, fünfzehn reichen völlig.“ Das ist eigentlich nur Spielerei, mit der sie sich selbst übertrumpfen wollen.</p>
<p>Gkb: Nimmst du Einstellungen lieber selbst vor, oder verlässt du dich eher auf die Automatik?</p>
<p>Steffie: Die Einstellungen machen´s schon spannend, weil, du kannst sehr viel damit spielen. Du kannst mir Schärfe spielen, du kannst mit der Lichtempfindlichkeit sehr viel ausrichten…</p>
<p>Ich mag es ja sehr gerne, mit den direkten Einstellungen der Kamera zu spielen. Wenn ich nicht weiß, wie das Licht ist, oder gerade, wenn das Licht auf Konzerten schlecht ist, wird man doch ein bisschen fauler und verlässt sich auf die Autoeinstellungen der Kamera. Die sind einfach schneller, als du selbst einstellen kannstGerade, wenn es darum geht, dass du die Belichtung anpasst, oder die Geschwindigkeit der Blende anpasst…da ist der Automodus einfach schneller.</p>
<p>Gkb: Und wenn du mal nicht auf Konzerten bist, was ja durchaus vorkommen kann?</p>
<p>Steffie: (lacht) Dann stell ich´s selbst ein. Dann hab ich die Ruhe, dann weiß ich, dass das Licht stimmt, dann muss ich mich nicht drauf verlassen, dass ein Lichttechniker das richtige Knöpfchen drückt, dann kann ich selbst sehen, die Sonne ist gerade gut, oder ich mach das entsprechende Licht selbst und dann kann ich auch selbst einstellen. Dann rennt mir auch nichts weg, und dann hab ich auch die Zeit.</p>
<p>Gkb: Benutzt du <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/04/27/blitzgescheit/" target="_blank">Blitz</a>?</p>
<p>Steffie: Das kommt ganz drauf an. Blitz macht sehr unnatürliches Licht, teilweise. Natürlich, wenn du abends irgendwie auf ´ner Party fotografierst brauchst du Blitz. Sieht man ja auch auf den ganzen Profishots, die auf dem roten Teppich entstehen.</p>
<p>Aber ich zieh doch eigentlich natürliches Licht vor, bzw. richtige Studiobeleuchtung vor. Die steht definitiv noch auf der Wunschliste meiner Traumkäufe.  Allerdings ist da entsprechendes Equipment erstmal wieder eine Anschaffung für sich.</p>
<p>Gkb: Mal ganz kapitalistisch gefragt: Kann mit Fotografie Geld machen?</p>
<p>Steffie: Ja.</p>
<p>Gkb: Genauer?</p>
<p>Steffie: (lacht) Ich hab mich zwar noch nicht direkt damit befasst, meine Bilder zu verkaufen, weil ich eben auf freier Basis bei dem Magazin arbeite und auch auf freier Basis jetzt schon Fotos für ein Printmagazin gemacht habe, aber ich denke, die Bilder sind auf jeden Fall verkaufbar. Die Nachfrage wäre auch durchaus vorhanden. Man muss wirklich kein Genie mehr sein, um gute Fotos zu machen. Man muss es leider Gottes nicht mehr gelernt haben. Es tut mir leider für alle Profifotografen wirklich sehr leid, aber die Kameras sind inzwischen so gut, dass sie so viel selbst machen und dass man sich eigentlich nicht mehr groß anstrengen muss, außer die Möglichkeit zu bekommen, entsprechende Bilder zu machen. Und man kann sie machen. Man muss eigentlich nur noch auf das Knöpfchen drücken und die Kamera macht den Rest alleine. Ein bisschen Blick für das Bild sollte man vielleicht dazu noch haben, das ist klar. Aber, wenn man den nötigen Blick dafür hat und auf einen Knopf drücken kann, dann kann man wirklich Bilder machen, die sich auch verkaufen lassen.</p>
<p>Gkb: Was würdest du Fotografen raten, die noch ganz am Anfang stehen, vielleicht gerade erst eine Kamera bekommen haben?</p>
<p>Steffie: Nehmt euch die Ruhe, nehmt euch die Zeit mit dem Gerät, lernt es kennen, scheut euch nicht, mit der Kamera einfach rumzuspielen. Ich hab mehr gelernt, indem ich einfach selbst mit der Kamera gespielt habe, mir die Einstellungen angeschaut habe, als ein Handbuch zu lesen. Scheut euch nicht, Bilder zu machen. Ihr könnte sie, gerade mit der digitalen (Kamera) danach einfach wieder löschen. Man ist immer wieder erstaunt, wie viele wunderschöne Bilder dabei rauskommen, wenn man einfach nur die Kamera dabei hat und wild in die Gegend knipst.</p>
<p>Lernt sie kennen. Lernt, damit umzugehen und dann hat man wirklich sehr viel freude mit den Geräten, ganz egal, ob´s ´ne kleine Handkamera ist, oder jetzt eben das 1000 € &#8211; Equipment, das gerade neben mir steht.</p>
<p>Gkb: Vielen Dank.</p>
<p>Steffie: Gerne.</p>
<p>Fotos von Steffie Wunderl, Video vom Autor</p>
<p>Die in diesem Interview gemachten Aussagen entsprechen nicht notwendigerweise den Meinungen von gucken-knipsen-bloggen.de</p>
<p>Verwandte Artikel:</p>
<p><a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/05/25/interview-mit-einer-die-sich-auskennt/" target="_blank">Interview mit einer, die sich auskennt.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit einer, die sich auskennt.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 16:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[bands]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[tamron]]></category>
		<category><![CDATA[tarja]]></category>

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		<description><![CDATA[Steffie Wunderl ist freischaffende Journalistin für diverse Musikpublikationen. Sie fotografiert u. A. auf Konzerten und verfasst zu diesen Artikel, Rezensionen und so weiter. Eine perfekte Möglichkeit für gucken-knipsen-bloggen.de (gkb), ihr Rede und Antwort abzuverlangen und mal von jemandem mit Berufserfahrung zu hören, wie das so mit der Fotografie ist und wie ihre persönlichen Erfahrungen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.lilienbirma.de/index.html" target="_blank">Steffie Wunderl</a> ist freischaffende Journalistin für diverse Musikpublikationen. </strong><strong>Sie fotografiert u. A. auf Konzerten und verfasst zu diesen Artikel, Rezensionen und so weiter. </strong><strong>Eine perfekte Möglichkeit für gucken-knipsen-bloggen.de (gkb), ihr Rede und Antwort abzuverlangen und mal von jemandem mit Berufserfahrung zu hören, wie das so mit der Fotografie ist und wie ihre persönlichen Erfahrungen in dem Bereich aussehen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gkb: Hallo Steffie. Würdest du dich selbst als professionelle Fotografin bezeichnen?</p>
<p>Steffie: Jein…jein. Ich steck noch ganz in den Kinderschuhen. Ich mach das noch nicht lang, sind erst…knapp eineinhalb Jahre, darum würde ich´s noch nicht professionell nennen, weil professionell ist doch eine Sache, die du gelernt hast und mir fehlt noch ganz viel Wissen, ganz viel Technik, die mich von einem professionellen Fotografen unterscheidet.<span id="more-71"></span></p>
<p>Gkb: Also eher quasi semiprofessionell?</p>
<p>Steffie: Auf dem Weg dazu zumindest.</p>
<p>Gkb: Wie bist du zur Fotografie gekommen?</p>
<p>Steffie: Durch meinen Opa. Der hat selber für die Zeitung gearbeitet, hat sowohl Artikel geschrieben, wie auch Fotografiert und ich kenn´ meinen Opa nicht ohne Kamera. Es gibt…wenn ich an ihn denken muss, hab ich ihn immer mit Kamera im Kopf. Und er hat mir, als er gestorben ist, seine Kamera hinterlassen und damit hat´s dann eigentlich angefangen, dass ich mir selbst was ordentliches holen wollte.</p>
<p>Gkb: Also hast du mit einer analogen Kamera angfangen?</p>
<p>Steffie: Die analoge habe ich geerbt, hab mich aber nie rangetraut, also an die analoge selbst, weil man einfach sehr viel genauer Fotografieren muss, sich sehr viel mehr Zeit nehmen muss, wenn man eben mit Dias oder Film arbeitet. Und…das ist…das ist Geduld, die ich nicht habe, das muss ich ganz ehrlich sagen.</p>
<p>Drum hab ich mir eben eine Spiegelreflex geholt, eine digitale, zu der die analogen Objektive von meinem Opa gepasst haben. Und damit hab ich dann eben ein wenig gespielt, weil mit einer digitalen hast du eben doch Löschfunktionen, wo du kein Filmmaterial verschwendest und auch nicht diese rohe Ungeduld haben musst, sondern du machst dann einfach dreihundert Bilder und da ist dann eins dabei.</p>
<p>Gkb: Wo liegen aus deiner Sicht die größten Unterschiede zwischen <a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/03/25/grundsatzliches-zur-photografie/#more-39" target="_blank">analoger und digitaler Fotografie</a>?</p>
<p>Steffie: Für analoge Fotografie muss man, glaube ich, sehr geduldig sein. Ich glaube, es gibt heute nur noch sehr wenig Menschen, die wirklich so geduldig sind, dass sich diese Mühe und diese Zeit nehmen, analog zu Fotografieren.</p>
<p>Gkb: Wie sahen deine ersten Versuche aus? Was hast du am Anfang fotografiert?</p>
<p>Steffie: Meine ersten Testversuche waren meine Katzen. Die lagen auf der Hand. Die waren zu Hause und vorhanden. Die haben mal stillgehalten, die haben sich mal bewegt. Das heißt, ich hab beides wirklich vor die Linse bekommen können, sowohl die Bewegung, als auch die schlafende Katze, so dass man eben auch mit Blickwinkeln und Nähe und grad auch so ein bisschen mit Makro arbeiten konnte und dann halt auch Katzen beim Spielen, die Schärfe reinbekommen, dass man damit arbeiten konnte. Und dann bin ich eigentlich relativ schnell zu Konzerten übergegangen und zu Menschen auf Bühne in schwierigem Licht.</p>
<p>Gkb: Du schleppst also auf Konzerten grundsätzlich deine Kamera mit?</p>
<p>Steffie: Nee, ich arbeite nebenbei als freie Journalistin für ein Online-Magazin und bin so auf Konzerten und mir wurden die Fotopässe angeboten. Warum sollte man dann, wenn man die Kamera zu Hause hat dann nein sagen?</p>
<p>Gkb: Vermutlich ist das ein bisschen was anderes, als Katzen zu fotografieren, oder?</p>
<p>Steffie: Es ist anstrengend, wenn man, je nachdem, wie viel Zeit einem gegeben wird, meistens sind es ja drei Lieder, für die<img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/05/wpid-494_tarja.jpg" alt="Tarja" width="435" height="1018" /> man in den Fotograben darf, man auf drei Lieder möglichst viele Bilder machen muss, also mit möglichst vielen Perspektiven, mit teilweise bescheidensten Lichtbedingungen, und einfach das Beste rausholen muss, damit dann eben die zehn oder zwanzig Bilder dabei sind, die man veröffentlichen kann.</p>
<p>Gkb: Und? Macht es Spaß, oder ist es fast schon zu viel?</p>
<p>Steffie: Das macht eigentlich schon sehr viel Spaß. Natürlich ist es anstrengend, gerade weil man versuchen muss auf kurzem Zeitraum möglichst gute Bilder zu machen. Man hat in der Regel drei Songs, das sind je nach Künstler fünfzehn oder zwanzig Minuten. Da muss einfach das perfekte Bild dabei sein, egal, wie bescheiden die Lichtbedingungen auch sind, oder wie viele Fotografen mit im Graben sind, die dir im Wege stehen und dir die Möglichkeit nehmen, dass Bild zu machen, dass du grade machen möchtest. Jeder möchte natürlich das beste Bild haben, also stehst du dem anderen im Weg, ganz egal ob du ihn damit störst, weil du möchtest ja die beste Position haben.</p>
<p>Aber ich würd´s nicht mehr hergeben.</p>
<p>Gkb: Also ist das fast schon eine Form der „Action-Fotografie“?</p>
<p>Steffie: In gewisser Weise schon, gerade je nach Genre. Ich meine, wenn man auf Metal-Konzerten ist muss man natürlich zusehen, dass man trotz viel Bewegung und viel fliegenden Haaren die richtigen Bilder hinbekommt. Auf Pop-Konzerten wird sehr viel getanzt. Da muss man auch sehen, dass man in der Lage ist, ein bewegtes Bild möglichst scharf und gut machen zu können. Und die Konkurrenz ist natürlich je nach Bekanntheit und Beliebtheit des Künstlers unglaublich groß.</p>
<p>Gkb: Und? Wie war´s beim ersten Mal?</p>
<p>Steffie: Also, ich muss ganz ehrlich sagen, dass erste Mal, als ich im Fotograben stand, hatte ich eine süße kleine Panasonic Handkamera in der Hand. Das war auf dem Feuertal 2009. Wir hatten den Fotopass kurzfristig bekommen und ich hatte die kleine Kamera zufällig mit. Ich dachte mir, ich probier´s mal aus.</p>
<p>Man wird dann schon ein bisschen schief angeschaut, gerade, wenn man mit was Kleinem im Graben steht, das mit den anderen eigentlich nicht mithalten kann. Aber man arbeite sich da langsam ran. Man sucht sich seine Blickwinkel, man sucht sich seine Möglichkeiten, man lernt mit den anderen sinnvoll umzugehen, man lernt auch gerade die richtigen Momente zu nutzen, sowohl den Künstler ins richtige Bild zu rücken, wie auch den Fotografen sinnvoll auszuweichen. Das ist alles Übungssache. Und es kommen auch sogar mit einer kleinen Handkamera schon schöne Fotos raus.</p>
<p>Gkb: Jetzt sehe ich dieses Schlachtschiff von Kamera. Was zahlt man heute für eine gute Spiegelreflex?</p>
<p>Steffie: Es kommt natürlich ganz drauf an, was man sich holt. Ich hab die <a href="http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/1860586_-alpha-500-sony.html" target="_blank">Sony Alpha 500</a>. Das ist doch ein Mittelklassemodell. Die hat 530 € gekostet, also der Korpus alleine. Gemeinsam mit einem 1855er Objektiv. Da ist man wirklich so mit 500 bis 600 € dabei.</p>
<p>Ich hatte das Glück, ich musste nicht direkt Objektive dazu kaufen, denn ich hatte ja zwei Objektive von meinem Großvater geerbt, die den Vorteil besaßen, schon Autofokus zu haben und entsprechend mit digitaler Spiegelreflex benutzbar zu sein. Drum hatte ich schon von Anfang an ein wunderschönes Tamron 28 80 und ein 100-300. Das heißt, ich war wirklich rundum versorgt und Musste auf den Konzerten nur unglaublich viel Objektive wechseln.</p>
<p>Dann habe ich mir jetzt gut ein Jahr später zum Geburtstag den Wunsch des neuen Objektivs erfüllt, einfach, weil die Objektivwechselei dir sehr viele Möglichkeiten nimmt, gerade, wenn du nur diese drei Lieder hast. Dir entgehen einfach Momente, wo du dich danach tierisch ärgerst, dass du gerade das Objektiv in der Hand hattest und nicht die Kamera am Auge. Drum hab ich mir jetzt das neue Tamron geholt, nachdem es für Sony endlich erhältlich war. Das ist jetzt ein <a href="http://www.tamron.eu/de/objektive/uebersicht/einzel/product/18-270mm-f35-63-di-ii-vc-pzd.html?gclid=CJqrzKStg6kCFYIKfAodgAt5Tw" target="_blank">18-270</a> und damit zu meinem Glück das Beste, dass in dieser Brennweite im Moment auf dem Markt ist.</p>
<p>Gkb: Und was kostet so eins dann?</p>
<p>Steffie: Da darf man leider Gottes etwas tiefer in die Tasche greifen. Es hat mich stolze 530 € gekostet, die es aber völlig wert waren.</p>
<p>Gkb: Hat es sich gelohnt?</p>
<p>Steffie: Ja. Ich muss ganze ehrlich sagen, ich hatte mir überlegt, ob ich mir ein günstigeres holen soll, denn es gibt auch in ähnlichen Brennweiten schon für 150 € Objektive. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das Feedback, dass man zu den Objektiven bekommen hat, hat mich warten lassen, hat mich sparen lassen. Ich habe auch die anderen Objektive im Laden ausprobieren dürfen und ich muss wirklich sagen ich bin sehr sehr überzeugt davon, was das Objektiv kann und würde es auf jeden Fall sofort wieder tun.</p>
<p><iframe width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/VJ1ONQzqF-Q?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Fotos by Steffie Wunderl, Video vom Autor.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Was mache ich mit zeigefreudigen Menschen?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 15:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fotosession]]></category>
		<category><![CDATA[model]]></category>
		<category><![CDATA[pose]]></category>
		<category><![CDATA[shooting]]></category>

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		<description><![CDATA[Es soll Leute geben, die eine fast schon beängstigende Wandlung durchmachen, sobald sie eine Kamera sehen. Eine Wandlung, die aus ihnen geltungsgeile Wesen machen, die sich in Pose setzen, sobald auch nur eine Linse im Sonnenlicht aufblinkt.  &#013; Wenn man von einer solchen Person, nennen wir sie mal unverfänglich &#8220;Model&#8220;, gesichtet wird und eine Annäherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es soll Leute geben, die eine fast schon beängstigende Wandlung durchmachen, sobald sie eine Kamera sehen. Eine Wandlung, die aus ihnen geltungsgeile Wesen machen, die sich in Pose setzen, sobald auch nur eine Linse im Sonnenlicht aufblinkt. </strong></p>
<p>&#013;</p>
<p><strong>Wenn man von einer solchen Person, nennen wir sie mal unverfänglich &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Model" target="_blank">Model</a>&#8220;, gesichtet wird und eine Annäherung stattfindet, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie man mit ihnen umgehen kann.</strong></p>
<p>&#013;</p>
<p><strong> <br /></strong></p>
<p>&#013;</p>
<p><strong><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/05/wpid-314_pose.jpg" height="240" alt="Pose" width="320" /></strong>Das Einfachste aber auch Unkreativste wäre, entsprechendes Model einfach zu ignorieren. <span id="more-67"></span></p>
<p>&#013;</p>
<p>Das hätte den Vorteil, sich im Idealfall nicht lange mit ihnen auseinandersetzen zu müssen.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Ist man aber ein kreativer Kopf und macht gern und oft Fotos und freut sich dann noch über so eine Gelegenheit, sind die idealen Weichen gestellt für einen interessanten Nachmittag, denn in solch einem Fall sollte man in Betracht ziehen, diese Zeigefreudigkeit schamlos auszunutzen und einfach eine Fotosession mit dem Model zu veranstalten.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Doch man muss sich auch darüber bewusst, dass man eine Fotosession nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln kann.</p>
<p>&#013;</p>
<h2>Was brauch ich denn alles dafür?</h2>
<p>&#013;</p>
<p>Es müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein, damit eine Fotosession funktionieren kann. Aber auch wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, heißt das noch lange nicht, dass die Fotosession automatisch gut wird, doch dazu später.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Zunächst mal muss man sich entscheiden, was für Fotos man im Sinn hat, also unter welcher Thematik die Fotosession laufen soll.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Aufgrund dieser Auswahl muss der Hintergrund bzw. die Location gewählt werden, also der Ort, an dem die Fotos gemacht werden sollen.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Das kann eine weiße Wand sein, genau wie ein alter Güterbahnhof oder eine Waldlichtung. Es ist, wie so oft bei Fotos, eine Frage des persönlichen Geschmacks, der Intention, der Fantasie und nicht zuletzt der Möglichkeiten (wo kein Wald ist, wird man schwer zeitnahe einen anpflanzen können, Ähnliches gilt für einen Güterbahnhof). </p>
<p>&#013;</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/05/wpid-315_t_nzer.jpg" height="240" alt="T_nzer" width="320" /></p>
<p>&#013;</p>
<p>Outfit, Make-up etc. werden ebenfalls aufgrund der Location ausgewählt, wobei es aber auch ein Kunstgriff sein kann, das Model visuell so darzustellen, dass es einen Kontrast zur Location darstellt.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Wenn man dann seine Vorstellung hat, gilt es, sich Gedanken um das Model selbst zu machen.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Bevor man nämlich loslegt, das Model zu fotografieren, sollte man sich zumindest mal mit dem Model unterhalten haben.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Ein Mensch kann noch so zeigefreudig sein, wenn er seinen Gegenüber nicht kennt, kommt es oft zu Verunsicherung, wenn nicht sogar zur totalen Zurückhaltung. Für eine Fotosession sind diese Effekte natürlich ungünstig. Daher liegt es in der Verantwortung des Fotografen, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass das Model locker wird, sich wohlfühlt und dass direkt geklärt wird, was für Fotos der Fotograf machen will, wozu er sie benutzen möchte (Veröffentlichung, Verkauf etc.) und wozu das Model in diesem Zusammenhang bereit ist.</p>
<p>&#013;</p>
<h2>Wie, &#8220;bereit ist&#8221;? Kann ich mit dem Model nicht machen, was ich will?</h2>
<p>&#013;</p>
<p>Natürlich nicht! Entgegen dem von den Massenmedien suggerierten Klischee sind Models (meistens) nicht willenlos und frei aufstellbar. Jedes Model hat Grenzen und das muss auch so sein.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Diese Grenzen müssen im Vorfeld festgelegt werden. Das beugt erstens Missverständnissen vor, zweitens fühlt sich das Model dadurch auch sicherer und kann Vertrauen aufbauen und locker werden.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob das Model männlichen oder weiblichen Geschlechts ist, diese Grenzen sind immer vorhanden und variieren von Person zu Person.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Worauf ich hinaus will ist einfach: Man sollte ein ausgiebiges Vorgespräch führen, bevor man loslegt.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Im Falle einer erotischen Fotosession ist es nicht verkehrt, sich schriftlich bestätigen zu lassen, dass die Fotos auf freiwilliger Basis und mit Einverständnis des Models gemacht wurden.</p>
<p>&#013;</p>
<h2>Okay. Hab mit dem Model jetzt alle geklärt. Was jetzt?</h2>
<p>&#013;</p>
<p>Naja. Jetzt sollte man loslegen. Will sagen: auf zum fröhlichen Fotografieren.</p>
<p>&#013;</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/05/wpid-326_foto_baby.jpg" height="240" alt="Foto_baby" width="320" /></p>
<p>&#013;</p>
<p>Bei der Fotosession selbst sind der eigenen Fantasie überhaupt keine Grenzen gesetzt. Und das sollte man ausnutzen, ungewöhnliche Blickwinkel nutzen, und einfach auch mal Experimente eingehen und riskieren, dass das Foto nichts wird. Da man heutzutage in der Regel mit einer Digitalkamera arbeitet, ist das nun wirklich kein Problem.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Als Fotograf sollte man sich nicht zu schade sein, auch mal selbst über den Boden zu kriechen, sich zu verrenken und sich gegebenenfalls schmutzig zu machen. Das gehört dazu und hat auch den komfortablen Nebeneffekt, dass das Model mit ein bisschen Glück ebenfalls mehr Selbstvertrauen aufbaut, was das Posen betrifft, da es sich nicht blöd vorkommt, da man selbst ja ebenfalls &#8220;herumrobbt&#8221;.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Wenn man großes Glück hat, bringt das Model auch eigene Ideen und Vorschläge mit ein. In so einem Fall sollte man unbedingt zuhören, mit dem Model darüber sprechen und die Ideen umsetzen. </p>
<p>&#013;</p>
<p>Das ist für das Model angenehm und es kommen oft gute Ergebnisse dabei herum.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Und, das Wichtigste bei einer Fotosession: Spaß! Wenn einer der beteiligten keinen Spaß an der Sache hat und das ganze völlig ohne Humor vonstatten geht, wirkt sich das in der Regel negativ auf die Ergebnisse aus.</p>
<p>&#013;</p>
<p>Also, los geht´s.</p>
<p>&#013;</p>
<p><strong>Fotos by <strong>Pål Berge, joyosity, <strong>saia.neogaia (CC By: Flickr.com)<br /></strong></strong></strong></p>
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		<title>Befremdlich</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 12:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blende8</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[filter]]></category>
		<category><![CDATA[verfremdung]]></category>
		<category><![CDATA[weichzeichner]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade im kreativen Bereich gehört es fast schon zum guten Ton, vorhandene Dinge fast bis zur Unkenntlichkeit zu verändern. In dem Zusammenhang wird gern das Wort Kunst benutzt, was sich in der Regel auch nicht so ohneweiteres abstreiten lässt. &#160; Das hängt aber weniger damit zusammen, dass die Qualität des verfremdeten Bildes so kreativ und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerade im kreativen Bereich gehört es fast schon zum guten Ton, vorhandene Dinge fast bis zur Unkenntlichkeit zu verändern. In dem Zusammenhang wird gern das Wort Kunst benutzt, was sich in der Regel auch nicht so ohneweiteres abstreiten lässt. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das hängt aber weniger damit zusammen, dass die Qualität des verfremdeten Bildes so kreativ und toll ist, sondern eher damit, dass der Begriff Kunst ein recht schwammiger ist.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was ist Kunst?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Frage beschäftigt Philosophen, Wissenschaftler, Pseudointellektuelle und Labertaschen gleichermaßen. Zu einem<br />
gemeinsamen Nenner sind sie meines Wissens nach bisher nicht gekommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unbestreitbar ist jedoch, dass es einen unheimlichen Spaß machen kann, mit den verschiedensten Filtern herumzuprobieren und Bilder zu bearbeiten, nicht, um die Qualität des Bildes, z. B. im Bereich Schärfe, Helligkeit oder Kontrast, zu verbessern, sondern einfach um ein seltsames, überraschendes, im Idealfall jedoch beeindruckendes Bild zu erstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel soll einfach dazu dienen, ein paar Inspirationen zu liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was ist zur künstlerischen Bildbearbeitung notwendig?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun ja. Sinnvoll wäre zunächst mal ein Ausgangsbild.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es empfiehlt sich hier, schon im Vorfeld ein interessantes Foto zu machen, denn auch die stärkste Verfremdung kann uninteressant sein, wenn das Ausgangsfoto langweilig ist (auch wenn mir da viele Künstler widersprechen werden).<span id="more-63"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man sollte eine gewisse Kreativität mitbringen, die ich aber eigentlich vorraussetze, wenn man viel fotografiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit einhergehend sollte man auch den Mut haben, Experimente einzugehen. Sowohl von vorn herein beim Fotografieren, als auch beim Nachbearbeiten einfach mal Dinge auszuprobieren, die spontan dämlich zu sein scheinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignright" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/04/wpid-333_hugs.jpg" alt="Hugs" width="320" height="240" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was zum Beispiel?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum Beispiel einen Weichzeichner, mit dessen Hilfe das Grundmotiv noch herausgestellt wird oder ein gut plazierter &#8220;Warp&#8221;-<br />
Effekt, der einerseits Schwindelerregend ist, andererseits den Betrachte Buchstäblich in das Bild hineinzieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie man bei dem Bild &#8220;Knuddeln&#8221; sehen kann, wurde hier nur ein bestimmter Bereich farbig gehalten, was seinerseit nochmal einen interessanten Effekt hervorruft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/04/wpid-334_geisterhaft.jpg" alt="Geisterhaft" width="320" height="240" />Alles vorher genannte kann man auch mit diversen anderen Filtern kombinieren, um einen geisterhaften Effekt zu erzeugen, oder dasModel wie ein Grafity aussehen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob man dabei das Model noch erkennbar lässt, oder einfach wild mit Filtern &#8220;um sich wirft&#8221; bleibt dabei stets dem Fotografen überlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erfahrungsgemäß erhält man die besten Ergebnisse in der hobbymäßigen Bildbearbeitung durchs Experimentieren und herumprobieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Also: keine Furcht davor, mit den Funktionen des Bildbearbeitungsprogrammes (in diesem Fall hauptsächlich <a href="http://www.gimp.org/" target="_blank">Gimp</a>) herumzuprobieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rückgängig machen kann die Änderungen in der Regel immer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch Farbfilter kommen immer gut, wenn man sie bewusst einsetzt. Ob man jetzt nur den Farbton eines Bildes ändert um einen Sepaton zu erreichen, oder ein wahres Farbchaos kreiert. Solange es hinterher gut aussieht und was hermacht sind die Möglichkeiten quasi grenzenlos.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/files/2011/04/wpid-328_Neon_Heaven.jpg" alt="Neon_heaven" width="320" height="240" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber man muss ja nicht nur Farbenchaos veranstalten. Es gibt so viel mehr Möglichkeiten, nicht zuletzt, um bessere Stimmungen zu erzeugen oder den Betrachter einfach Staunen zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos vom Author erstellt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Verwandte Artikel:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gucken-knipsen-bloggen.de/2011/04/27/blitzgescheit/" target="_blank">Blitzgescheit</a></p>
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